Tino ist neu bei uns im Gesundheitszentrum PROMOTION und arbeitet als medizinischer Masseur. Er bringt eine umfassende Erfahrung mit und ist ein Experte in der Betreuung von Sportlerinnen und Sportlern. Tino ist eine interessante Persönlichkeit: als dreifacher Familienvater, ehemaliger Tiefbauzeichner, erfolgreicher Armbrustschütze und an der Seite von Didi Cuche, Marco Wölfli und Hanspeter Latour gab und gibt er stets 100 Prozent.
Wie bist du in die Sportszene gekommen?
Ich wuchs im wunderschönen Berner Oberland auf und hatte dadurch früh einen starken Bezug zum Wintersport und zum Fussball. Als Ausgleich inspirierte mich mein Vater mit 12 Jahren zum Armbrustschiessen. Der Gewinn des Junioren-Schweizermeistertitels in diesem Sport war ein besonderer Moment für mich. Dem Wintersport blieb ich aber stets verbunden - sowohl Ski als auch Snowboard. Im Snowboardbereich konnte ich mein Hobby zum Beruf machen, wodurch mein Netzwerk und mein Bezug zum Sport noch grösser wurde.
Wie wurdest du zum medizinischen Masseur?
Ursprünglich lernte ich Tiefbauzeichner, einen spannenden und technischen Beruf. Dort fehlte mir der menschliche Aspekt. Als aktiver Wintersportler konnte ich im Winter wenig Zeit in diesen Beruf investieren und arbeitete deshalb im Sommer in Schichtarbeit bei meinem Vater. Zudem hatte ich als Fussballer und Snowboarder viel mit eigenen Verletzungen zu kämpfen. Deren Behandlungen und Therapien faszinierten mich. Die medizinische Massage hat grosses Potenzial in der Prävention, der Wettkampfvorbereitung und der Behandlung von medizinischen Problemen. Die komplexen Zusammenhänge im Körper müssen verstanden werden, um erfolgreiche Behandlungen durchzuführen. Deshalb liess ich mich zum medizinischen Masseur ausbilden. Die Ausbildung dauerte vier Jahre und wir waren die erste Klasse in der Schweiz, die nach SRK-Richtlinien ausgebildet wurde. Anschliessend absolvierte ich noch die Ausbildung «Sportphysiotherapie der SPT» in Magglingen und Frankfurt.
Was waren bislang deine Höhepunkte als medizinischer Masseur?
Es gab viele Höhepunkte. Beispielsweise die Winter-Olympiade 2006 in Turin mit der Skinationalmannschaft oder die vielen schönen Europa-League-Spiele mit YB. Durch meine Ausbildung und mein Netzwerk als aktiver Sportler kam ich gut in den Spitzensport: FC Thun (4 Jahre), Swiss-Ski-Nationalmannschaft mit Bruno Kernen, Didier Cuche, Didier Defago und Marco Büchel (3 Saisons), Neuchatel Xamax (1 Jahr) und über 10 Jahre BSC Young Boys. Ich betreute die Nachwuchsteams und jeweils die erste Mannschaft dieser Clubs. Von 2007 bis 2017 war ich bei den Berner Young Boys und im Frühling 2018 wurden Sie dann endlich Schweizermeister. In geselligen Momenten scherzen wir darüber, dass ich wohl den Grundstein dafür gelegt habe. Aktuell betreue ich noch das Paralympics Swiss-Ski-Team.
Was sind deine Ziele bei PROMOTION?
Ich fühle mich an einem Ort mit sportlichen Menschen sehr wohl. Hier haben sowohl das Team als auch ein beachtlicher Teil der Patientinnen und Patienten eine Verbindung zum Sport. Ich begann am 1. April 2024 und fühle mich sehr willkommen. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre, die ich sehr schätze. Die topmoderne Infrastruktur und die hellen, modernen und abgetrennten Behandlungszimmer gefallen mir besonders. Es ist wirklich eine inspirierende Umgebung, und diese Rückmeldung erhalte ich auch von meinen Patientinnen und Patienten. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team, PROMOTION zu einem Hotspot auch für Sportlerinnen und Sportler zu machen.